Re:loop_2 ist eine performative Begegnung von drei Künstlern und eine interdiziplinäre Reise mit unbekanntem Ziel. Julia Kent bildet mit ihrer Musik die Basis und Inspiration für einen konspirativen Prozess von einer weißen Leinwand zu einem Bild. Medialisiert durch analoge und digitale Apparaturen löst Egbert Mittelstädt das Bild von der Leinwand, wirft es auf sie zurück und setzt es in Bewegung. Walter Padao nimmt die medialen Einflüsse in seine Malerei auf und macht das Licht selbst zum Werkzeug der Malerei -  es entsteht eine Feedbackschleife zwischen Musik, Malerei und Projektion. Vorangetrieben durch die Musik durchläuft das entstehende Bild verschiedenste Stadien und führt ein Doppelleben, auf der Leinwand und als Projektion.

 

 

 

Re:loop_2 is a performance of three artists as an interdisciplinary journey with open end. Julia Kent’s music prepares the ground for a conspiratorial process, in which a white canvas turns into a picture. With the help of analog and digital media tools Egbert Mittelstädt records the image of the canvas, projects it back on it and sets it into motion. Walter Padao integrates the media output in his painting and uses the light as a paintbrush. The result creates a feedback between music, painting and projection. Driven by the music the resulting picture is in constant change. It leads a double life as paint and as projected light on canvas.

 

 

Friday 31.03.2017 - 20h - Atelier Padao, Hüttenstr. 34, 40215 Düsseldorf - Admission: 12 EUR / 24 Rheingold

 

 

Terrahertz

2016

 

Performance Installation

 

by Periskop (Yoshie Shibahara, Achim Mohné, Egbert Mittelstädt

„Terahertz“ ist eine performative Licht-, Sound- Installation für Mensch, Medien und kabellose Apparate.

 

Radioaktivität und andere elektromagnetische Strahlung sind mit den menschlichen Sinnen nicht erfassbar und niemand weiß genau, wie sich die Technik der „wireless devices“ auf den Mensch auswirkt. Radio, Fernsehen, Funktelefon, Handys, Navigationssysteme, Computer, Bluetooth und W-LAN-Router überfluten jeden Ort der Erde mit unzähligen Wellen, die Informationen transportieren. In „Terahertz“ werden diese unsichtbaren und unhörbaren Strahlungen hör- und sichtbar gemacht und somit sinnlich erfahrbar.

Auf der Bühne befinden sich Strahlungsquellen wie W-LAN Router, Fernsteuerungen, Funktelefone etc. Die von diesen Apparaten emittieren Strahlung werden „abgetastet“ und als Audio und Videosignale live verarbeitet. Dadurch wird die eigentlich unsichtbare und unhörbare, räumliche, elektronische Emissionsstruktur (Sphäre) dieser Geräte erfahrbar.

Yoshie Shibahara bewegt sich im Raum innerhalb dieser Sphäre mit Mikrophonen und Spulen, die als funktionsveränderter „Detektoren“ dienen.  Diese unsichtbaren und lautlosen Signale der Transmitter werden von Achim Mohné und Egbert Mittelstädt live verarbeitet: Achim Mohné transformiert die Signale in Echtzeit zu einem akustisch wahrnehmbaren und komponierten Klangraum. Egbert Mittelstädt verarbeitet die Signale der Detektoren und die Sounds von Achim Mohné in Echtzeit visuell. Die vibrierenden, grafisch abstrakten Muster visualisieren somit die unsichtbaren Emissionen.

 

Von anfänglicher Stille/Schwärze ausgehend werden immer mehr Sendeaktivitäten generiert und in Projektion und Klang umgesetzt. Sie münden in einem kafkaesken Datenraum.

 

contact Atelier Egbert Mittelstädt